Jurykriterien

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Die Jury berücksichtigt bei den Bewertungen der Einreichungen das Alter der Teilnehmer/innen und die Schulart. Damit haben alle Altersgruppen und alle Schularten (auch Schulen ohne künstlerische Fächer) gleiche Chancen.

Realisierungszeitraum für eingereichte Arbeiten ist das Schuljahr 2022/23. Arbeiten aus vorhergehenden Schuljahren können nicht berücksichtigt werden.

Die Jury wird bei der Diskussion der Einreichungen auf Diversitäts-Aspekte* achten. D.h., dass Schwerpunkte/Besonderheiten innerhalb des Projektteams in den Juryentscheid mit einbezogen werden.

*) Teilaspekte von Diversität sind z.B.: Geschlechterunterschiede, geografische Lage (Stadt-Land), Herkunft/Nationalität, Sprache, ökonomischer Hintergrund, sozialer Hintergrund, Ausbildung, Altersunterschiede, körperliche und geistige Voraussetzungen, Freizeitverhalten, etc.
Weiterführende Informationen: „Gleichstellung und Diversität“ in der Schule und „Interkulturelle Bildung“.

2

Die Jury entscheidet anhand folgender Kriterien:

  • inhaltliche Beschäftigung mit dem Thema: Beziehen sich die eingereichten Arbeiten auf die Themenstellung „Nachhaltig! – gemeinsam morgen formen“?
  • kreative und künstlerische Qualität der Arbeiten
  • Originalität der Ideen
    – im Umgang mit dem Thema (Idee, Inhalt)
    – im Umgang mit der Präsentation (Projektergebnis, Dokumentation, Produkt)
  • Sorgfalt in der Umsetzung
  • Aussagekraft der Dokumentation in der Online-Einreichung:
    – Bezieht die Dokumentation sich auf die eingereichten Arbeiten?
    – Macht die Dokumentation das Kreativprojekt für Außenstehende nachvollziehbar?
    – Wurde die Dokumentation mit Einbindung der Schüler/innen erstellt?

  • Bei der Beschreibung im Klassenverband durchgefürter Projekte:
    Waren alle Schüler/innen eingebunden?
    Wie ist die Klasse / das Team vorgegangen?

  • Bei der Beschreibung klassenübergreifend durchgefürter Projekte:
    Zusammenhang zur Schule als Gesamtes:
    Wer war in die künstlerische Arbeit eingebunden? Wer war anderweitig involviert oder wurde über das Kreativprojekt informiert? War das Projekt etwa Thema in der Konferenz und werden die Ergebnisse Eltern, andere Schüler/innen, etc. präsentiert?
    Wie ist das Kreativprojekt in den Schulzusammenhang eingebunden? Hat es nachhaltige Wirkungen in einzelnen Klassen / für die Schule als Gesamtes?

  • *) Informationen zum Projektunterricht (Projekterlass, Tipps zur Umsetzung, Projektleitfaden) unter:
    https://www.bmbf.gv.at/...html

  • Fächerübergreifendes Arbeiten: Im Verständnis von projekteuropa sind Kreativprojekte stets fächerübergreifend*.
    Welche Fächer/Wissensgebiete/Disziplinen/Kunstsparten etc. werden im Projekt berücksichtigt?
  • Partizipation:
    Einbringung der Schüler/innen in möglichst vielen Phasen des Kreativprojektes
    Gemeinsame/geteilte Verantwortung von allen Beteiligten am Kreativprojekt

3

Die Jury beachtet folgende Formalkriterien bzw. Präsentationsqualitäten:

  • formale Aufbereitung der Einreichung:
    Übersichtlichkeit der Einreichung, sind alle wichtigen Informationen vorhanden
  • Zeitbeschränkung:
    Als Richtwert für Audio- oder Video-Einreichungen gelten drei Minuten!
    Bei Arbeiten, deren Darstellungen/Produkte länger dauern (Theateraufführungen, Musik, Filme …) ist zusätzlich die Angabe eines entsprechenden Ausschnitts notwendig.

Die Jury von setzt sich aus Personen zusammen, die Bezüge zum Schulalltag haben und Fachkenntnisse in folgenden Bereichen mitbringen:

  • Kunst (z.B. Bildende Kunst, Musik, digitale Medien, Theater, ...)
  • Gesellschaftliche Schwerpunktthemen (z.B. Diversität, Geschlechtergerechtigkeit, Interkulturalität,Wissenschaft, Bildung, ...)
  • Pädagogik
  • Kunst- bzw. Kulturvermittlung